18. April 2024, Donnerstag

 

Mit Pferden durch das wilde Herz Asiens

In den mehrfach preisgekrönten Vortrag mit einzigartigen Bildern erzählt Christian Bock von dem Verlust seiner Pferde, nicht enden wollenden Schneestürmen und Nächten bei -40°C im Zelt, von Wolfsangriffen und der Freundschaft mit einer Wölfin, von chinesischem Terrorismus und Zusammenstößen mit dem Militär, sowie von der unbeschreiblichen Gastfreundschaft und dem harten Leben der kirgisischen Nomaden tief in den Bergen.

Obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal reiten kann und keine Erfahrung mit den Tieren habe, kauft er sich auf einem Viehmarkt in Kirgistan sein erstes eigenes Pferd. Er beladet es mit Ausrüstung und Proviant und durchstreift mit dem Zügel in der Hand mehrere Monate das wilde Hochgebirge zwischen Kasachstan und China. 

Diese Art des Reisens fasziniert ihn so sehr, dass er schon bald darauf nach Kirgistan zurückkehrt. Mittlerweile war er insgesamt zwei Jahre mit Pferden in Kirgistan unterwegs.

Über fünf Sommer, zwei Winter und mehr als 5000km Wegstrecke, die er teils allein in der Wildnis und teils mit Hirten und Jägern im Hochland verbracht habe, ist das Land zu seiner zweiten Heimat geworden.

 

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